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Blazer

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Dieses Jackett sollte in keinem Kleiderschrank fehlen. Eigentlich gibt es zwei Sorten von Blazern, die historisch gesehen nicht viel miteinander zu tun haben. Die einreihige Variante geht zurück auf die oft farbenfrohen Vereinsjacken, die bei englischen Ruderern sehr beliebt waren. Oft schmückte das Emblem des jeweiligen Clubs die Brusttasche. In den bunten Jacken vieler Gesangvereine lebt diese Tradition fort.

Die zweireihige Variante hingegen kann ihre Herkunft aus der Uniformjacke nicht verleugnen.Ursprünglich auf Schiffen der königlichen Marine Großbritanniens aufgekommen, wurde das neue Kleidungsstück vor allem von Marineoffizieren auch im Privatleben übernommen. Um das Ganze optisch ein wenig interessanter zu machen, ersetzte man die ursprünglich schwarzen oder dunkelblauen Knöpfe durch Gold - und schuf damit die Form des Navy-Blazers, die wir heute noch kennen.

Ein Blazer wirkt förmlicher als ein Sportsakko, aber weniger förmlich als ein Anzug. Kombiniert mit einem Krawattenschal und einem hellen Einstecktuch ergibt er ein sehr elegantes und doch lässiges Freizeitoutfit. Kombinieren Sie ihn bedenkenlos mit einer grauen Flanellhose (klassisch), hellen Chinos (lässig) oder Designerjeans (modern).

Die unter Yachtbesitzern beliebte Kombination von Navy-Blazer, weißer Hose und Kapitänsmütze sollte man allerdings vermeiden, wenn man sich gerade nicht an der Küste Monte Carlos bewegt. Und: nur Atlantikumsegler tragen zum Blazer eine rote Baumwollhose.

Veröffentlicht in: Mode-Lexikon B

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